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Was kostet eine Website 2026?

1. Januar 1970
Was kostet eine Website 2026?

"Was kostet eine Website?" ist eine der häufigsten Fragen, die uns erreicht und gleichzeitig eine der schwierigsten, weil die Antwort von vielen Faktoren abhängt. In diesem Artikel geben wir dir einen ehrlichen Überblick über die tatsächlichen Kosten im Jahr 2026.

Die vier gängigen Wege zur Website

Es gibt grundsätzlich vier Möglichkeiten, eine Website erstellen zu lassen, jede mit unterschiedlichem Preis, Qualität und Zeitaufwand:

Homepage-Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): 0–500€ pro Jahr und du baust selbst, mit Templates.

Vorteil: günstig.

Nachteil: limitierte Gestaltung, langsame Ladezeiten, eingeschränkte SEO-Möglichkeiten.

Freelancer: 1.000–4.000€ einmalig. Ein Einzelkämpfer baut deine Seite. Die Qualität variiert stark und du hast meistens eine Lieferzeit von 2–6 Wochen. Risiko: Verfügbarkeit und Support nach Projekt-Ende.

Agentur: 5.000–15.000€+ einmalig. Ein professionelles Team und durchdachter Prozess. Du hast circa eine Lieferzeit von 4–12 Wochen und üblicherweise eine Anzahlung von 30–50%. Die Qualität meist gut, nur der Preis schließt viele kleine Unternehmen aus.

Hinzu kommen die laufende Kosten. Domain (10–20€/Jahr), Hosting (5–150€/Monat je nach Anbieter), SSL-Zertifikat (oft im Hosting enthalten), und eventuelle Wartung (Plugin-Updates, Sicherheitspatches, Content-Pflege).

Warum die Preisspanne so groß ist

Der Preis einer Website hängt von drei Faktoren ab: Umfang (Anzahl der Seiten und Funktionen), Individualität (Template vs. individuelles Design) und Technologie (WordPress vs. moderner Stack).

Eine einfache Visitenkarten-Website mit 3 Seiten kostet natürlich weniger als ein Onlineshop mit 50 Produkten und Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem. Wichtig ist: Der günstigste Preis ist nicht immer der beste. Eine Website, die langsam lädt, nicht für Google optimiert ist und auf dem Handy schlecht aussieht, kostet dich langfristig mehr, weil sie keine Kunden bringt.

Versteckte Kosten, an die viele nicht denken

Neben dem Erstellungspreis gibt es Kosten, die oft übersehen werden: Content-Erstellung (Texte und Bilder müssen erstellt oder eingekauft werden), DSGVO-konforme Einrichtung (Cookie Banner, Datenschutzerklärung, Impressum), laufende Wartung und Sicherheit (besonders bei WordPress mit regelmäßigen Plugin-Updates) und spätere Anpassungen (Redesign alle 3–5 Jahre).

Unser Rat: Frag immer nach dem Gesamtpreis, nicht nur nach dem Erstellungspreis. Eine Website für 500€, die dich 100€ pro Monat an Wartung kostet, ist nach zwei Jahren teurer als eine für 2.000€ mit 49€ Wartung.

Fazit

Im Jahr 2026 liegen die realistischen Kosten für eine professionelle Website für kleine und mittlere Unternehmen zwischen 1.000 und 5.000€. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Qualität, Geschwindigkeit und laufenden Kosten. Wer vorher einen fertigen Prototyp sehen kann, ohne dafür zu bezahlen, geht kein Risiko ein.

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